// Ensemble Montaigne | Dialog

Freitag 15. November 2019 | 20 Uhr | NMS Waisenhausplatz BERN
Samstag 16. November 2019 | 20 Uhr | Neubad LUZERN
Sonntag 17. November 2019 | 18.30 Uhr | Chollerhalle ZUG

GABRIELLE BRUNNER (*1963) «Musik für 10» (Uraufführung)
JEAN FRANCAIX (1912–1997) «Dixtuor» (1987)

Jean Françaix, in eine Musikerfamilie hineingeboren, gewann mit 18 Jahren den Preis des Pariser Conservatoires und studierte Komposition bei Nadia Boulanger. Er komponierte besonders viel für Blasinstrumente und vertonte zwölf Filme. Seine Musik ist harmonisch einfach gehalten, eingängig und erinnert an die romantisch schwelgerischen Klänge der Salonmusik. Sie zeichnet sich aus durch viel Schwung, rhythmische Rafinesse, ist sehr reichhaltig in der Instrumentierung.
Gabrielle Brunner zieht in ihrer neuen Komposition Françaix‘ Werk «Dixtuor» in einen Dialog. Zu ihrer Anregung erläutert sie: «Die grosse Variabilität eines Doppelquintetts wie das des Ensembles Montaigne und die in mir anklingende Resonanz auf das Werk Dixtuor von Jean Françaix bilden die Ausgangslage eines geplanten circa 40 minütigen Zyklus. Das musikalische Geschehen bewegt sich zwischen chorisch-orchestralen, solistischen und kammermusikalischen Teilen.»
Zum Konzept: Das Werk beginnt mit einer Solostimme. In Abwechslung mit immer anderer Konstellationen (bis Quintett) erklingen korrespondierende, kurze Kompositionen in Form eines Zyklus. Dieser endet in der vollen Ensemble-Besetzung, im Dezett. Durch die Analyse der Teilstücke entstehen eigene musikalische Antworten, wobei auch die Analyse musikalisch gestaltet sein kann. Jean Francaix‘ «Dixtuor» und Gabrielle Brunners Decett bilden quasi den Sammelpunkt – Abschluss beziehungsweise Ausgangspunkt zum nächsten Teil. Eigentlich ist also die Anlage des «Dixtuor» von Francaix auskomponiert.

Julianna Wetzel FLÖTE | Peter Vögeli OBOE | Nicola Katz KLARINETTE | Patricia Pazos Pintor FAGOTT | Valentin Eschmann HORN | Claudia Kienzler VIOLINE | Vlad Pescaru VIOLINE| Markus Wieser VIOLA | Felix Schüeli VIOLONCELLO | Kaspar Wirz KONTRABASS | Andreas Brenner LEITUNG

// hitschtschitsch

Artmustik synergetisch performiert.

Samstag, 30. November 2019 | ab 18 Uhr | Schöntal RIKON

Vijolina Bratschitsch und Hitsch Large, die sich zeitverschoben mehrere Jahre durch das in der Ewigkeit schwebende Broadway Variété spielten, formen ihre Musik in artistischer Inszenierung – oder umgekehrt. Während hitschtschitschs weibliche Seite der starken Schlagseite zur Musik ausgesetzt ist, trainiert sich dessen männlicher Teil an Leib und Seele ab.

Christoph Spielmann alias Hitsch Large CLOWN, ARTIST
Claudia Kienzler alias Vjolina Bratschitsch VIOLINE, SPIEL

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// Ensemble Montaigne | Die Kunst der Fuge

Sonntag 1. Dezember 2019 | 18.00 Uhr | Peterskapelle LUZERN

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750) Die Kunst der Fuge
Bearbeitung für Ensemble (2001) 
von Jan van Vlijmen (1935-2004)

«So vermag ich den Gegenstand meiner Darstellung nicht festzuhalten, denn auch er wankt und schwankt in natürlicher Trunkenheit einher. Deshalb nehme ich ihn jeweils so, wie er in dem Augenblick ist, da ich mich mit ihm befasse.»
Michel de Montaigne, Essais III.2, «Über das Bereuen»

Julianna Wetzel ALTFLÖTE | Peter Vögeli ENGLISCHHORN | Nicola Katz KLARINETTE | Maurus Conte FAGOTT | Valentin François TORMPETE | Ignas Filonovas BASSPOSAUNE | Ola Sendecka VIOLINE | Claudia Kienzler VIOLA | Barbara Lang VIOLA | Felix Schüeli VIOLONCELLO | Kaspar Wirz KONTRABASS | Lindsay Buffington HARFE | Jens Groos GITARRE | Silke Lisko MANDOLINE | Andreas Brenner LEITUNG

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// 21st Century Orchestra | Lord of the Rings – Fellowship of the Ring

live zum Film

Donnerstag, 12. Dezember 2019 | 19:00 Uhr | Hallenstadion ZÜRICH

21st CENTURY SYMPHONY ORCHESTRA
Ludwig Wicki LEITUNG

www.21co.ch